Auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund erlitt ein Patient einen Herzstillstand. Der Löschzug Spexard wurde zunächst zur Absicherung der Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr alarmiert. Im Verlaufe des Telefonats stellte sich heruas, dass sich der Patient auf dem Beifahrersitz eines LKW befindet und die LKW Fahrerin ihn nicht aus dem Fahrzeug bekommt. Daraufhin wurde die Alarmstufe auf "Person eingeklemmt" erhöht, um genügend Personal an die Einsatzstelle zu bekommen.
Da sich durch die zuvor erfolgte Alarmierung des Löschzuges Spexard der Rüstwagen bereits auf der Anfahrt befand und das in Bereitstellung befindliche Löschgruppenfahrzeug LF 20-1 unmittelbar ausrücken konnte, brach die mit der Stichworterhöhung ausgerückte Berufsfeuerwehr ihre Einsatzfahrt ab.
Die Kräfte des Löschzuges Spexard hoben den Patienten aus dem LKW, begannen mit der Reanimation, ehe der Rettungsdienst übernahm. Des weiteren wurde die rechte der drei Richtungsfahrbahnen eingezogen und die Einsatzstelle so gegen den fließenden Verkehr abgeichert.
Der Patient konnte an der Einsatzstelle widerbelebt werden, befand sich aber weiterhin in einem kritischen Zustand. Er wurde durch den Rettungsdienst einem Gütersloher Krankenhaus zugeführt.
